Alle Dächer mit geringer oder keiner Neigung bezeichnet man als Flachdächer.
Das Abdichten dieser Dächer erfolgt fugenlos. Alle Nähte der Abdichtung werden wasserdicht verklebt, verschweisst oder in flüssiger Form aufgetragen. Ein Flachdach muss auch bei stehendem Wasser dicht sein.
Als Abdichtungsmaterial werden verschiedene Bitumen- oder kunststoffvergütete, Bitumenbahnen, Folien aus Kunststoffen und auf Gummibasis sowie flüssig Kunststoffe verwendet.

Im Gegensatz zum Steildach kann das Flachdach als Nutzfläche verwendet werden, beispielsweise als Terrasse, Parkdeck oder Gartenanlage. Flachdächer werden immer mehr begrünt. Damit wird ein sinnvoller Beitrag zur Ökologie (Klimaerwärmung) geleistet und Kanalisationssysteme werden entlastet.

Der Flachdachbauer erstellt ganze System- oder Dachaufbauten. Er kennt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Schichtaufbauten (Dampfsperre/bremse, Wärmedämmung, Abdichtung, Schutz- oder Nutzschicht).